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Radgesetz Bayern

Ein Radgesetz für Bayern.
Fahrradfreund König Ludwig II. Foto: Tobias Hase / ADFC München.

Gott mit Dir, Du Land der Bayern. Das wunderschöne Bayern feiert im Jahr 2018 gleich drei große Momente:
200 Jahre bayerische Verfassung.
100 Jahre Freistaat Bayern.
Die Geburt des ersten bayerischen Radgesetzes.
Für die Radkolumne ist es eine große Freude, an diesem historischen Schritt teilhaben zu dürfen. Die Ereignisse im Zeitraffer:

1818: Die bayerische Verfassung

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Mit der Verfassung von 1818, ausgearbeitet von Maximilian Joseph Graf von Montgelas und erlassen von König Maximilian I. Joseph von Bayern, atmet nun auch Bayern den Geist der Französischen Revolution.
Die Leibeigenschaft ist aufgehoben. Der Staat garantiert „jedem Einwohner Sicherheit seiner Person, seines Eigenthums und seiner Rechte“ und „jedem Einwohner des Reichs wird vollkommene Gewissens-Freyheit gesichert.“ Quelle: Verfassung des Königreichs Bayern.

1918: Bayern wird Freistaat

Am 7. November 1918 ruft Kurt Eisner die Republik aus, den Freistaat Bayern. Die Monarchie endet, der Parlamentarismus beginnt. Am 12. Januar 1919 wird der Bayerische Landtag gewählt, die erste demokratisch gewählte Volksvertretung in Bayern.

2018: Bayern kämpft für ein Radgesetz

Im Jahre 2018 begehren die Bayern auf. Vom Spessart bis zum Karwendel kämpfen sie für ein Gesetz, das die Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger garantiert, die sich im Freistaat mit dem Fahrrad bewegen – in die Schule, zum Bäcker und zum Arbeitsplatz. Nach Jahren der politischen und automobilen Unterdrückung wird Bayern nun wirklich frei.

Mit dem Radgesetz beginnt eine neue Epoche der Erfolgsgeschichte Bayerns. Unser König ist im Herzen bei uns und er blickt aus dem Wolkensattel auf uns herab.
Gott mit Dir, Du schönes Land, in dem deine Bürgerinnen und Bürger ihre Semmeln und Brezeln mit dem Fahrrad holen. Gott mit Dir, Du Land der Bayern.

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