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Radgesetz Bayern

Das wunderschöne Bayern feiert im Jahr 2018 drei große Momente: 200 Jahre Verfassungsstaat, 100 Jahre Freistaat und die Geburt des ersten bayerischen Radgesetzes.

1818: Die bayerische Verfassung

Die Verfassung von 1818, ausgearbeitet von Maximilian Joseph Graf von Montgelas und erlassen von Maximilian I. Joseph von Bayern, atmet den Geiste der Aufklärung und der französischen Revolution. Mit ihrer Verabschiedung gelten auch für die Bürger Bayerns die Grundsätze der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Leibeigenschaft ist aufgehoben. Ein Wahlrecht ist allerdings noch nicht vorgesehen, es folgt erst mit den Verfassungsreformen vo 1848, 1881 und 1906.

1918: Bayern wird Freistaat

Am 7. November 1918 ruft Kurt Eisner die Republik aus, den Freistaat Bayern. Mit dem Übergang von der Monarchie zum Parlamentarismus endet die Herrschaft der Wittelsbacher. Am 12. Januar 1919 wird der Bayerische Landtag gewählt, die erste demokratisch gewählte Volksvertretung in Bayern.

2018: Bayern erhält ein Radgesetz

Im Jahre 2018 begehren die bayerischen Bürgerinnen und Bürger gegen die unsäglichen Bedingungen für Radler auf. Sie bringen ein Gesetz ein, das die Sicherheit für alle Personen garantiert, die sich mit dem Fahrrad von A nach B bewegen – in die Schule, zum Bäcker und zum Arbeitsplatz.  Nach hundert Jahren der automobilen Unterdrückung wird Bayern nun wirklich frei.

Der Fahrradfreund König Ludwig
Fahrradfreund König Ludwig II. Foto: Tobias Hase / ADFC München.

Mit dem Radgesetz beginnt eine neue Epoche der Erfolgsgeschichte Bayerns. Unser König ist im Herzen bei uns. Gott mit Dir, Du Land der Bayern.

Veröffentlicht in Radgesetz

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