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Presseschau

  • 10. Juli 2018. Hamburger Abendblatt: Kampf den Fahrradfahrern!

Die Polizei sagt Fahrradfahrern den Kampf an, wie André Zand-Vakili und Christoph Heinemann vom Hamburger Abendblatt berichten. Zitat:

Die Polizei will präsenter in den Stadtteilen werden – und sagt Fahrradfahrern, Müllsündern, aber auch Rasern verstärkt den Kampf an.

Endlich geht es den Verbrechern an den Kragen. Danke an das Hamburger Abendblatt für diese journalistische Glanzleistung.


  • 9. Juli 2018. Nürnberger Nachrichten: Leeres Parkhaus – volles Mimimi.

Von einem Parkchaos halluziniert Wolfgang Heilig-Achneck von den Nürnberger Nachrichten. Zitat:

Parken am Nürnberger Hauptbahnhof? Das war einmal – sieht man von dem DB-Parkhaus ab.

Die 486 Parkplätze im DB-Parkhaus sind fast nie belegt. Neun weitere Parkhäuser befinden sich in der Umgebung.


  • 6. Juli 2018. Morgenpost: Schülerzeitungsniveau.

Julius Betschka von der Berliner Morgenpost hat ein bisschen gegoogelt und dann Halbwissen mit Mimimi verrührt. Herausgekommen ist ein sprachlich und inhaltlich konfuses Artikelchen über Yuppies und Leihradsysteme. Zitat:

Dass die Bezirke mittlerweile aufbegehren gegen die Flut der Leihräder, kommt zur rechten Zeit.

Sein Titel: Die Verkehrswende überfordert Berlin. Was er eigentlich schreiben wollte: Die Verkehrswende überfordert Julius Betschka.


  • 5. Juli 2018. Die FAZ: Eine realistischer Blick in die Zukunft.

Boris Schmidt von der FAZ hat ein Wochenende in Utrecht verbracht und hat die Zukunft gesehen. Ein Radlertraum:

Ein Wochenende im holländischen Utrecht zeigt auf, wie die deutsche Großstadt im Jahr 2030 aussieht. Alle fahren Fahrrad.

Was er übergeht, ist der lange Anti-Auto-Kampf der niederländischen Mütter. Begonnen hat die Ächtung des Automobils nämlich bereits in den 70er-Jahren mit der Stop-Kindermord-Kampagne. Lieber unterstellt Boris Schmidt unseren Nachbarn eine genetische Besonderheit: Der „Holländer an sich“ fährt eben gerne Rad.


  • 4. Juli 2018. Die ZEIT: Gefährliche Anti-Fahrrad-Polemik.

Die ZEIT leistet sich eine Hetzartikel-Serie gegen Radfahrer. Den Vogel abgeschossen hat bisher ein gewisser Lars Weisbrod. Ich habe den Artikel nur zum Nachweis verlinkt – bitte klicken Sie ihn nicht an:  Nach unten treten, nach oben buckeln. Zitat:

Irgendein Pkw wird sich schon finden, dem er mit der Faust aufs Dach schlagen kann, weil er sich geschnitten, bedrängt, marginalisiert fühlt.

So ist das also. Alle 22 Stunden lässt ein Radfahrer sein Leben. Darunter sind viele Kinder und Senioren. Aber egal, Radfahrer „fühlen“ sich nur bedrängt. Danke an die ZEIT für diesen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis der Verkehrsteilnehmer.