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Dank Trump: Öl wird knapp

Das Öl wird Knapp – danke Donald Trump!

Fahrradfahrer haben in Deutschland keine Freunde – nicht auf der Straße und nicht in den Parlamenten. Schützenhilfe bekommen sie jetzt ausgerechnet von einem Herrn, der das Fahrrad so lieb hat wie ein Nudist einen Drahtgeflechtstuhl: Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Mit seinen Sanktionen gegen den Iran schraubt Trump den Ölpreis nach oben und schafft, was bisher noch keiner Fahrradinitiative gelingen ist: Er macht das Autofahren finanziell unattraktiv. Dabei trifft er die Richtigen. Opfer der höheren Benzinpreise sind die Halter der großen Kampfmaschinen, der unfallträchtigen SUVs und Pickups.

Allerdings sind diese geopolitischen Ursachen, wozu auch die Misswirtschaft im Förderland Venezuela zählt, nur ein Faktor für die Verknappung.  Öl gibt es schließlich auf allen Meeren und Kontinenten, Ausfälle im Iran oder in Südamerika könnten durch verstärkte Förderung in anderen Regionen der Erde kompensiert werden – wäre das Öl dort reichlich vorhanden. Doch das ist nicht der Fall, die ausgebeuteten Ölfelder füllen sich nicht einfach wieder, nachdem sie ausgebeutet wurden. Der Ölpreis steigt, weil die Vorräte zur Neige gehen. Gott sei Dank!

Für uns Radfahrerinnen und Radfahrer ist die Verknappung des Öls ein Geschenk. Jeder Euro, den ein Autofahrer an der Zapfsäule mehr bezahlen muss, senkt die Quote der Autobesitzer und erhöht unsere Sicherheit. 
Helme, Schutzwesten und Protektoren verhindern keine Unfälle, sie lindern nur die Folgen. Wirksamen  Schutz bietet nur teures Benzin. Vielen Dank, Donald Trump, du Schutzpatron der Radfahrerinnen und Radfahrer! Vielen Dank für deinen Ölpreis-Segen.

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