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Jugendverkehrschulen

Jugendverkehrsschule
Die Jugendverkehrsschule – das Idyll

Schulanfang. Jetzt sind sie wieder da, die idyllischen Jugendverkehrsschulen. Die Polizisten üben mit den Dritt- und Vierklässlern das Radfahren. Auf dem Pausenhof. Wer alles richtig gemacht hat, wird mit einer Urkunde ausgezeichnet. Eine vergiftete Anerkennung.

Draußen vor dem Pausenhof wartet nämlich die Realität auf die Verkehrserzogenen:

  • Wo Tempo 30 erlaubt ist, rasen Autofahrer mit 50
  • Wo Tempo 50 erlaubt ist, rasen Autofahrer mit 70
  • Rasende Jungmänner, die sämtliche Verkehrsregeln ignorieren, werden kaum bestraft
  • Die Radwege sind als bösartige Fallen angelegt, die die Kinder in die Türzonen leiten
  • Die Autos werden immer größer
  • Autofahrer halten den vorgeschriebenen Anstand von 1,50 Metern  beim Überholen nicht ein
  • Autofahrer fahren betrunken oder unter Drogen

Deutschland ist ein Autoland. Autos sind wichtiger als Kinder und Radfahrer werden bei der Verkehrsplanung nicht berücksichtigt. Haben Sie schon mal einen Verkehrsschul-Polizisten gesehen, der mit dem Fahrrad zur Schule fährt? Ich auch nicht. Kann ich verstehen. Der ist doch nicht lebensmüde.

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