CDU. Mit D wie Diesel.

Frühkindliche Dieselgewöhnung.

Tempolimit, Dieselverbot und Umwelthilfe … Autofahrer und Steuerzahler, die ja die Straßen finanzieren, leiden entsetzlich. Es gibt zu viele Staus und zu wenig Parkplätze. Entlastung schaffen mehr Straßen und Parkhäuser. …
Die Berliner CDU lebt das 20. Jahrhundert, die Epoche der automobilen Unterwerfung. Das D in CDU steht für Diesel. Das passende Verkehrskonzept:

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Autostadt Riad

Impression aus der Autostadt Riad. Bild: Von Diken81 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Viele Autofahrer sind von den frechen Ansprüchen der Radler total genervt. Sie wünschen sich die Siebziger Jahre zurück – die paradiesische Zeit, in der die deutschen Städte autogerecht umgestaltet wurden. Wer heute noch wissen will, wie schön es damals bei uns war, sollte einen Flug nach Riad buchen, der Hauptstadt von Saudi-Arabien. Dort haben Radfahrer nichts zu melden, und Radfahrerinnen noch weniger. Die Religionspolizei hat nämlich eine Fahrradfatwa erlassen, die Frauen mit komplizierten Vorschriften vom sündigen Radeln abhält.

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2030: Berlin ist autofrei

Berlin autofrei
Wir schreiben das Jahr 2030. Die Berlinerinnen und Berliner schnuppern autofreie Luft. 

Berlin 2030: Sanft surrt der Verkehr in der Fahrrad-Hauptstadt. Im Tiergarten mischt sich leises Rollen mit Vogelgesang. Ab und zu hört man ein Klingeln oder den tiefen Bass aus der Boombox eines Cruiserbikes, aber ansonsten ist das Leben sehr entspannt. Nur die Älteren erinnern sich noch an die Zeit, als die Stadt an der Spree für Autos freigegeben war. Doch mit Ausnahme einiger ADAC-Veteranen und CDU-Politiker möchte niemand das Rad wieder zurückdrehen. Selbst die FDP hat sich zur Fahrradpartei gewendet. Auf Wahlplakaten posiert Christian Lindner auf seinem Fatbike.

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Berlin kippt Fahrverbote

Berlin beendet Fahrverbote.
Berlin beendet Fahrverbote.

Fahrverbote werden auf unterschiedliche Weise verhängt.
Für Autofahrer ist ein Verbot leicht zu erkennen – am Verkehrszeichen mit dem roten Kreis.
Subtiler funktionieren Fahrverbote für Radfahrer. Angeordnet werden sie nämlich sehr selten durch eine Beschilderung. In der Regel sind es Eltern und Angehörige, die Fahrverbote verhängen – aus Sorge um Leib und Leben ihrer Kinder und Verwandten. Weil die ungeschützten Radfahrer „durch den Verkehr“ müssen, gemeint sind die Autofahrer, heißt es dann:

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Berlin: Radgesetz beschlossen

Radgesetz Berlin.
Berlin hat das Radgesetz beschlossen. Das Chaos hat ein Ende.

Trommelwirbel bitte! Heute, am 28. Juni 2018, hat das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz beschlossen, das dem Chaos auf den Straßen hoffentlich ein baldiges Ende bereitet: Das Radgesetz.
Aus Rücksichtnahme auf die hartnäckigen Autofahrer darf das Radgesetz nur Mobilitätsgesetz heißen, aber die Stoßrichtung ist klar: Es geht darum, dem Fahrrad dem ihm gebührenden Platz im Straßenverkehr einzuräumen – und die Narrenfreiheit des Automobils einzuschränken: Mehr Fahrrad, weniger Auto. Mehr Sicherheit, weniger Chaos. Mehr Vernunft, weniger Ideologie.

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Die Fahrradfeinde von der FDP

In Feindschaft: FDP und Fahrrad
Berliner FDP und frische Luft? Passt nicht zusammen!

Die FDP ist nach Eigenverständnis die Partei der Freiheit, des Fortschritts und der persönlichen Verantwortung. Da müsste das Fahrrad ja das Lieblings-Verkehrsmittel der Liberalen sein, ermöglicht es doch die freie Fortbewegung aus eigener Leistung.
Doch wehe, das Velo breitet sich auf den Straßen einer Stadt aus, wie in Berlin. Die FDP jammert dort nämlich wie ein Dreijähriger, dem der Luftballon weggeflogen ist. Dabei beschwören die Spree-Liberalen ein Gespenst des vergangenen Jahrhunderts – die autogerechte Stadt. Unter Verkehrspolitikern berüchtigt ist ein Beschluss des Berliner FDP-Landesausschusses von 2014:

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