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Tempo 30 – nein danke!

Tempo 30
Tempo 30 oder Menschenverstand. Man kann nicht beides haben.

Stellen Sie sich mal vor, die Autofahrer wären nur noch mit Tempo 30 unterwegs. Eine wahre Apokalypse würde uns heimsuchen: Kinderleichen auf den Straßen, giftige Wolken über den Städten. Das glauben Sie nicht? Dann haben Sie die Verkündigungen der ADAC-Propheten noch nicht empfangen.

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Mit dem Rad zum Bäcker

Mit dem Rad zum Bäcker
Rad-Aktivist*innen immer dreister. Jetzt wollen sie zum Bäcker.

Die Fahrrad-Fanatiker werden immer dreister. Jetzt wollen sie schon zur Arbeit radeln und sogar zum Bäcker. Brötchen holen, am liebsten „einfach so“, ohne Helm und Weste. Und ihre Kinder sollen angstfrei zur Schule, aus eigenem Antrieb. Radfahrer sind gefährliche Individualisten, an denen Deutschland noch zugrunde gehen wird. Was tun?

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CDU. Mit D wie Diesel.

Frühkindliche Dieselgewöhnung.

Tempolimit, Dieselverbot und Umwelthilfe … Autofahrer und Steuerzahler, die ja die Straßen finanzieren, leiden entsetzlich. Es gibt zu viele Staus und zu wenig Parkplätze. Entlastung schaffen mehr Straßen und Parkhäuser. …
Die Berliner CDU lebt das 20. Jahrhundert, die Epoche der automobilen Unterwerfung. Das D in CDU steht für Diesel. Das passende Verkehrskonzept:

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Das liberale Fahrradmanifest

Das liberale Fahrradmanifest
Das liberale Fahrradmanifest. Der FDP ins Stammbuch geschrieben.

Die Radkolumne hat sich die Freiheit genommen, das liberale Fahrradmanifest zu entwerfen. Also denn, liebe Liberale, befreit euch aus dem alten SUV-Muff. Streift die ideologischen Fesseln der autogerechten Stadt ab. Setzt euch mit der Zukunft auseinander.

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Autostadt Riad

Impression aus der Autostadt Riad. Bild: Von Diken81 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Viele Autofahrer sind von den frechen Ansprüchen der Radler total genervt. Sie wünschen sich die Siebziger Jahre zurück – die paradiesische Zeit, in der die deutschen Städte autogerecht umgestaltet wurden. Wer heute noch wissen will, wie schön es damals bei uns war, sollte einen Flug nach Riad buchen, der Hauptstadt von Saudi-Arabien. Dort haben Radfahrer nichts zu melden, und Radfahrerinnen noch weniger. Die Religionspolizei hat nämlich eine Fahrradfatwa erlassen, die Frauen mit komplizierten Vorschriften vom sündigen Radeln abhält.

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SUVs brauchen Filter

SUV-Filter
Schadzeugfilter schützen Bürgerinnen und Bürger vor SUVs und Pickups.

Neulich beim Abschlussball durfte ich an unserem Tisch ein kleines Gespräch aufschnappen. Da fragte eine elegant gekleidete Dame in die Runde: „Wie seid ihr da?“ Die Antwort eines Herren am Tisch: „Wir sind nicht mit unserem SUV da, sondern dem kleinen Auto, weil das Parkhaus so eng ist.“ Mein Gedanke: Wenn enge Parkhäuser die SUVs so wirkungsvoll ausfiltern, warum nicht dieses Prinzip auf die ganze Stadt übertragen?

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Verkehrsmittel frei wählen!

Verkehrsmittel
Fahrverbote und Zwang – nein danke! Im liberalen Staat wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre Verkehrsmittel selbst aus.

Zu einem freien Staat gehört die freie Wahl des Verkehrsmittels. Ob Fahrrad, Bahn, Auto oder die eigenen Füße – das wollen Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden. Allerdings ist die Verkehrsfläche begrenzt, insbesondere in den Städten. Man kann nur dann gleichzeitig alle Verkehrsmittel beschleunigen, wenn die Wohnhäuser abgerissen werden.
Sowas planen nur die Schildbürger – oder deren komplett durchgeknallte Nachfahren in Essen, wo ernsthaft ein „Häuserabriss für bessere Luft“ diskutiert wird. Vernünftiger und demokratischer ist ein Kompromiss.

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Visionär Adam Opel

Ein Fahrrad von Opel.
Opel bürgt für höchste Qualität.

Ständig diese Beiträge über SUV’ler, Raser und Dieselbetrüger … bei Autoherstellern genießt die Radkolumne, um es vorsichtig auszudrücken, keinen guten Ruf. Wer hier liest oder gar wohlwollend kommentiert, setzt sich dem Verdacht der Technikfeindlichkeit aus. Damit dieses Zerrbild wieder gerade gerückt wird, widmet sich die Radkolumne heute einem Pionier des deutschen Fahrzeugbaus: Adam Opel.

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Unfallstadt München

Unfallstadt München
Unfälle häufen sich. München ist für Kinder eine gefährliche Stadt.

München ist eine urige Millionenstadt und im Vergleich zu Berlin viel sicherer? Von wegen! München zählt zu den gefährlichsten Städten Deutschlands. An der Isar lernen die Kinder das Fürchten und Beten.
Die Autos sind die Bestimmer. Geh‘ bei Grün? Gar nicht so einfach, denn in München parken Fahrer ihren Jeep auch gerne dem Überweg. Für die Polizei ist gefährliches Parken nur ein Kavaliersdelikt.

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Parkplatzbeweiner

Die Parkplatzbeweiner.
Die Parkplatzbeweiner. Sie trauern um das, was ihnen am liebsten ist.

Alles ist vergänglich, auch der geliebte Parkplatz – vor der eigenen Haustüre und vor dem Fitnessstudio. Während der dunklen Jahreszeit spüren die Autofahrerinnen und Autofahrer die Unsicherheit des Daseins besonders intensiv. Im Anblick der finsteren Straßenränder, an denen kein Blech mehr ein Zuhause hat, vergießen sie bittere Tränen.
Wo Parkplätze vernichtet wurden, sind sie da: Die Parkplatzbeweiner.

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Autofahrer als Oberlehrer

In jedem Deutschen schlummert ein Oberlehrer. Im Auto erwacht er.

In Deutschland ist die Straße ein Ort der Oberlehrer und Volkserzieher. Die Speerspitze der moralisierenden Eiferer bilden die Autofahrer. Diejenigen, die nicht dazu in der Lage sind, ihre Perspektive zu wechseln, erteilen Fußgängern und Radfahrern permanent idiotische Ratschläge.
Radfahrer sollen, auch wenn sie keine suizidalen Absichten verfolgen, handtuchbreite „Schutzstreifen“ befahren, um dann ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholt zu werden. Radfahrer sollen ganz weit rechts fahren, also da, wo sie von Autotüren erfasst werden. Nicht-Autofahrer sollen helle Kleidung tragen, damit sie von den Motorisierten in ihren abgedunkelten Limousinen besser gesehen werden.

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Dank Trump: Öl wird knapp

Das Öl wird Knapp – danke Donald Trump!

Fahrradfahrer haben in Deutschland keine Freunde – nicht auf der Straße und nicht in den Parlamenten. Schützenhilfe bekommen sie jetzt ausgerechnet von einem Herrn, der das Fahrrad so lieb hat wie ein Nudist einen Drahtgeflechtstuhl: Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Mit seinen Sanktionen gegen den Iran schraubt Trump den Ölpreis nach oben und schafft, was bisher noch keiner Fahrradinitiative gelingen ist: Er macht das Autofahren finanziell unattraktiv. Dabei trifft er die Richtigen. Opfer der höheren Benzinpreise sind die Halter der großen Kampfmaschinen, der unfallträchtigen SUVs und Pickups.

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Spielplatz oder Parkplatz ?

Autos sind wichtiger als Max. Parkplätze sind wichtiger als Spielplätze.
Autos sind wichtiger als Max. Parkplätze sind wichtiger als Spielplätze.

Das ist Max, er lebt in Köln, am Oberländer Wall. Dort geht es eng zu. Platz zum Spielen ist knapp. Platz zum Parken ist knapp. Nun fragt sich Max, was wichtiger ist, Spielplatz oder Parkplatz?
Die Erwachsenen sagen: Parkplätze sind wichtiger. Dafür haben sie sogar ein Gesetz erlassen, die Stellplatz-Nachweispflicht. Wenn eine Kita gebaut oder vergrößert wird, dann muss da auch genug Platz sein – für die Autos von den Erwachsenen. Das Bauaufsichtsamt überwacht alles genau.

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