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Fahr auf dem Radweg!

Fahrrad im Gebüsch
Fahrrad im Gebüsch.

Radfahrer halten die Verkehrsregeln nicht ein. Sie schießen durchs Gebüsch und tauchen an den unmöglichsten Stellen auf. Man begegnet ihnen überall, nur nicht auf dem Radweg. Soweit die typischen Bemerkungen der Autofahrer. Nun könnte man sich als Radfahrer über diese Unterstellungen aufregen – aber so ganz unrecht haben die Autofahrer gar nicht. Radfahrer müssen sich seltsam verhalten, um von A nach B zu gelangen. Und das sind die Gründe:

Recht haben die Autofahrer, und das sind die Gründe:

  • Radwege fangen plötzlich an und hören plötzlich auf.
  • Radwege sind schmal wie ein Handtuch.
  • Radwege sind zugeparkt.
  • Radwege führen in Bushaltestellen hinein.
  • Radwege führen dicht an Ausfahrten vorbei.
  • Fuß- und Radwege sind nicht getrennt.
  • Radwege erlauben keine Sichtbeziehung zwischen Autofahrer und Radfahrer.
  • Schlecht markierte Anti-Auto-Poller führen zu Unfällen beim Fahren in Gruppen.
  • Radwege sind schlecht oder nicht beleuchtet.
  • Radwege sind schlecht oder nicht ausgeschildert.
  • Radwege in Unterführungen stinken nach Urin.
  • Auf Radwegen sind Radfahrer durch Autofahrer gefährdet, die plötzlich eine Tür öffnen.

Nicht jeder Radweg macht das Radfahren sicherer. Deshalb unsere Forderung an die Verkehrsplaner: Baut Radwege wie Autobahnen – damit Kinder, Erwachsene und Senioren unfallfrei von A nach B kommen.

Radfahrer auf Radweg
Breite, sichere und autofreie Radwege werden von Radfahrern angenommen

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2 thoughts on “Fahr auf dem Radweg!

  1. da gibt es noch einen Grund: Radwege werden immer unsicherer, weil zunehmend orientierungslose Fußgänger mit dem Gesicht im Smart-Phone über die Radwege stolpern!

    1. Deswegen brauchen wir eine deutliche optische Trennung von Geh- und Radwegen. Ein Pinselstrich auf dem Boden reicht da nicht aus.

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