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Entwicklungshilfe per Fahrrad

Kinder auf dem Fahrrad
Entwicklungshilfe ist Fahrradhilfe

Was leistet das Fahrrad, was andere Verkehrsmittel nicht leisten?

  • Das Fahrrad ist billig.
  • Das Fahrrad benötigt weder Sprit noch Strom.
  • Das Fahrrad macht die Umwelt nicht kaputt.
  • Das Fahrrad tötet keine anderen Verkehrsteilnehmer.
  • Das Fahrrad zieht nur geringe Folgekosten nach sich.
  • Das Fahrrad bringt die Kinder in die Schule und die Waren auf den Markt.

Erfreulicherweise setzt auch die deutsche Entwicklungshilfe auf das Fahrrad. Die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) unterstützt ein Fahrrad-Projekt in Kolumbien:

In dem Dorf Villanueva wurde eine Straße repariert, außerdem wurden den Familien Fahrräder übergeben, so dass Kinder und Jugendliche nun schneller ihre Schule erreichen können.

GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit)

Eine gute Aktion mit erfreulichen Nebenwirkungen, denn das Fahrrad kurbelt lokale Wirtschaftskreisläufe an – ohne viel externes Kapital und Knowhow. Eine Fahrradwerkstatt benötigt keine Raketentechnologie und ist schnell in Gang gebracht.

Fazit: Das Fahrrad macht die Welt ein bisschen besser.

Zum Schluss noch einer kleine Anmerkung zum Thema internationale Zusammenarbeit. Wir Deutschen definieren ja „Zusammenarbeit“ gerne so, dass die anderen Völker etwas von uns lernen sollten.
Auf dem Bild oben können wir mal von anderen was lernen: Spaß am Leben und am Radfahren.
Kurt Tucholsky sagte einst: „Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.

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