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Entwicklungshilfe per Fahrrad

Kinder auf dem Fahrrad
Entwicklungshilfe ist Fahrradhilfe.

In armen Ländern gehen immer noch viele Menschen weite Wege zu Fuß – und verbringen damit viel Zeit, um für das Nötigste so sorgen: Wasser und Nahrung. Abgeschnitten sind sie in entlegenen Gebieten von medizinischer Hilfe.
Das Fahrrad ist ein ideales Mittel, um das Leben schnell und nachhaltig zu verbessern. Die Vorteile:

  • Das Fahrrad ist billig.
  • Das Fahrrad benötigt weder Sprit noch Strom.
  • Das Fahrrad macht die Umwelt nicht kaputt.
  • Das Fahrrad tötet keine anderen Verkehrsteilnehmer.
  • Das Fahrrad zieht nur geringe Folgekosten nach sich.
  • Das Fahrrad bringt die Kinder in die Schule und die Waren auf den Markt.

World Bicycle Relief

Zu den großen Hilfsorganisationen, die sich den Entwicklungshilfe per Fahrrad widmen, zählt World Bicycle Relief.
World Bicycle Relief hat das robuste Buffalo-Fahrrad entwickelt, speziell für  den Einsatz in Entwicklungsregionen. Rahmen, Gabel, Speichen und Gepäckträger sind aus Stahl gefertigt, um 100 kg Transportgewicht (plus FahrerIn) zu gewährleisten. Für einen Spende von 134 Euro wird ein Buffalo in eine Entwicklungsregion gebracht. Bisher hat World Bicycle Relief über 300.000 Buffalo-Räder ausgeliefert.

Zum Prinzip von World Bicycle Relief zählt auch die Nachhaltigkeit. Die Organisation bildet Fahrradmechaniker vor Ort aus und stellt die nötigen Werkzeuge und Ersatzteile zur Verfügung. Für eine Spemde von 45€ wird ein Werkzeugsatz angeschafft, für 23€ ein Laufradsatz.

Fahrräder bei der GIZ

Erfreulicherweise setzt auch die deutsche Entwicklungshilfe auf das Fahrrad. Die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) unterstützt ein Fahrrad-Projekt in Kolumbien:

In dem Dorf Villanueva wurde eine Straße repariert, außerdem wurden den Familien Fahrräder übergeben, so dass Kinder und Jugendliche nun schneller ihre Schule erreichen können.

GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit)

Eine gute Aktion mit erfreulichen Nebenwirkungen, denn das Fahrrad kurbelt lokale Wirtschaftskreisläufe an – ohne viel externes Kapital und Knowhow. Eine Fahrradwerkstatt benötigt keine Raketentechnologie und ist schnell in Gang gebracht.

Fazit: Das Fahrrad macht die Welt ein bisschen besser.

Zum Schluss noch einer kleine Anmerkung zum Thema internationale Zusammenarbeit. Wir Deutschen definieren ja „Zusammenarbeit“ gerne so, dass die anderen Völker etwas von uns lernen sollten.
Auf dem Bild oben können wir mal von anderen was lernen: Spaß am Leben und am Radfahren.

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