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Berlin beendet Chaos

Heute, am 28. Juni 2018, hat das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz beschlossen, das dem Chaos auf den Straßen ein Ende bereitet: Das Radgesetz.

Berlin wird sicherste Stadt Deutschlands

50 Menschen sterben pro Jahr auf den Straßen Berlins durch Autofahrer. Zu den Opfern zählen, und daran ist die chaotische Verkehrspolitik schuld, viele Fußgänger und Radfahrer. Geh- und Radwege sind von Autos zugeparkt und die handtuchbreiten „Schutzstreifen“ führen direkt an Autotüren vorbei. In der Fahrradhölle Berlin bleiben den Pedalrittern nur zwei Optionen: Auf das Fahrrad zu verzichten oder aus Selbstschutz die Regeln zu brechen.

Rot-Rot-Grün schafft Ordung in Berlin

Nach dem Radgesetz-Beschluss ist der Senat am Zug, um sofort etwas gegen die dramatische Sicherheitslage in Berlin zu unternehmen. Zu den für 2018 geplanten Maßnahmen zählen:

  • Umbau von über 20 Todeskreuzungen.
  • Absicherung von Gefahrenzonen vor Schulen und Kindergärten.
  • Absicherung von Radwegen durch Anti-Auto-Poller.
  • Bau von Radschnellwegen.
  • Mehr Stellplätze und Parkhäuser für Fahrräder und Lastenräder.
  • Beschleunigung des unmotorisierten Individualverkehrs und des ÖPNV.

Fazit: Der Wind hat sich gedreht, die Wahnidee der autogerechten Stadt ist in Berlin passé. Die Fahrradlobby, zu deren Unterstützern auch die Berliner IHK zählt, hat sich in der Metropole durchgesetzt. Die Berlinerinnen und Berliner dürfen sich über einen Rückgang der Unfallzahlen im Straßenverkehr und eine Stärkung der Wirtschaftskraft freuen.

Musterstadt Berlin

Von Berlin geht ein Signal aus: Die Verkehrswende ist möglich, die Unfallzahlen lassen sich mit dem sanften Umstieg vom PKW- zu Fahrradverkehr senken. Die Chaos-Städte Stuttgart und München können sich daran ein Beispiel nehmen.

Veröffentlicht in Berlin Radgesetz

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