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Jugendverkehrschulen

Jugendverkehrsschule
Die Jugendverkehrsschule – das Idyll

Schulanfang. Jetzt sind sie wieder da, die idyllischen Jugendverkehrsschulen. Die Polizisten üben mit den Dritt- und Vierklässlern das Radfahren. Auf dem Pausenhof. Wer alles richtig gemacht hat, wird mit einer Urkunde ausgezeichnet. Eine vergiftete Anerkennung.

Draußen vor dem Pausenhof wartet nämlich die Realität auf die Verkehrserzogenen:

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Radentscheid Kassel

Radentscheid Kassel. Goldenes Fahrrad.
Radentscheid Kassel

Jede Revolution hat ihr Erkennungsmerkmal. In der Französischen Revolution war es Freiheitsbaum, geschmückt mit roten, weißen und blauen Bändern. Symbol aller Radentscheide ist das goldene Fahrrad. Wo es aufgestellt wurde, haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden, um gemeinsam gegen das Sterben auf den Straßen aktiv zu werden. Das Bild oben zeigt den Start des Radentscheids in Kassel.

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Rettet die Pedelecs vor der EU

EU gegen Pedelecs
EU gegen Pedelecs

Europa? Finde ich gut! EU-Staaten haben noch niemals gegeneinander Krieg geführt. Doch viel zu oft erlassen die Eurokraten überflüssige Vorschriften – sogar gegen harmlose Pedelec-Fahrer. Pedelecs sind Fahrräder mit elektrischer Unterstützung bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Die rasen also nicht mit Tempo 30 und mehr vor unseren Kindergärten und Schulen herum.

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Rad der Philosophen

Pedersen-Fahrrad

Sind Sie schon einmal mit einem Pedersen-Fahrrad gefahren? Noch nie? Dann haben Sie in Ihrem Leben ein Glücksgefühl verpasst! Steigen Sie auf und spüren sie den Geist, die πνεῦμα (Pneuma), die dieses wunderbare Gefährt verbreitet. Das Pedersen ist das Fahrrad der Philosophen. Platon wäre Pedersen gefahren. Und natürlich auch Pythagoras – der mit den Dreiecksverhältnissen. 😉

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Überflüssige Critical Mass

Radfahrer in der Critical Mass
Die Critical Mass überflüssig machen!

Die Critical Mass ist eine Aktionsform, bei der sich viele Radfahrerinnen und Radfahrer zu einer Gruppen zusammenschließen. Der Vorteil: Ein sogenannter Verband, sofern er für andere Verkehrsteilnehmer gut erkennbar ist, genießt besondere Rechte. Mit anderen Worten: In der Critical Mass ist der Radfahrer der König der Straße. Die Straßenverkehrsordung sagt:

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Sichere Autos

Oldtimer mit H-Kennzeichen

Sichere Autos erkennen Sie am H-Kennzeichen, dem Merkmal für Oldtimer. Das H, es steht am Ende der normalen Buchstaben-Ziffern-Kombination, weist auch darauf hin, dass der Wagen in einem günstigem Versicherungstarif eingruppiert ist. Die Versicherungen gewähren diesen Billigtarif aus ganz einfachen Gründen:

  • Oldtimer-Fahrer sind weniger in Unfälle verwickelt als andere Autofahrer
  • Sie fahren defensiv, weil sie Angst um ihr Schätzchen haben
  • Sie wissen um ihre eigene Verletzlichkeit

Oldtimer sind die sichersten Autos – für diejenigen, die nicht in einem Auto sitzen.

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Berlin beendet Chaos

Radfahrer vor Siegessäule

Heute, am 28. Juni 2018, hat das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz beschlossen, das dem Chaos auf den Straßen ein Ende bereitet: Das Radgesetz.

Berlin wird sicherste Stadt Deutschlands

50 Menschen sterben pro Jahr auf den Straßen Berlins durch Autofahrer. Zu den Opfern zählen, und daran ist die chaotische Verkehrspolitik schuld, viele Fußgänger und Radfahrer. Geh- und Radwege sind von Autos zugeparkt und die handtuchbreiten „Schutzstreifen“ führen direkt an Autotüren vorbei. In der Fahrradhölle Berlin bleiben den Pedalrittern nur zwei Optionen: Auf das Fahrrad zu verzichten oder aus Selbstschutz die Regeln zu brechen.

Rot-Rot-Grün schafft Ordung in Berlin

Nach dem Radgesetz-Beschluss ist der Senat am Zug, um sofort etwas gegen die dramatische Sicherheitslage in Berlin zu unternehmen. Zu den für 2018 geplanten Maßnahmen zählen:

  • Umbau von über 20 Todeskreuzungen.
  • Absicherung von Gefahrenzonen vor Schulen und Kindergärten.
  • Absicherung von Radwegen durch Anti-Auto-Poller.
  • Bau von Radschnellwegen.
  • Mehr Stellplätze und Parkhäuser für Fahrräder und Lastenräder.
  • Beschleunigung des unmotorisierten Individualverkehrs und des ÖPNV.

Fazit: Der Wind hat sich gedreht, die Wahnidee der autogerechten Stadt ist in Berlin passé. Die Fahrradlobby, zu deren Unterstützern auch die Berliner IHK zählt, hat sich in der Metropole durchgesetzt. Die Berlinerinnen und Berliner dürfen sich über einen Rückgang der Unfallzahlen im Straßenverkehr und eine Stärkung der Wirtschaftskraft freuen.

Musterstadt Berlin

Von Berlin geht ein Signal aus: Die Verkehrswende ist möglich, die Unfallzahlen lassen sich mit dem sanften Umstieg vom PKW- zu Fahrradverkehr senken. Die Chaos-Städte Stuttgart und München können sich daran ein Beispiel nehmen.

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Parkraum vernichtet Wohnraum

Parkhaus und Wohnhaus

Deutschland 2018: Hoch sind die Mieten und die Obdachlosigkeit. Die eigene Wohnung ist keine Selbstverständlichkeit mehr, die soziale Unsicherheit spielt radikalen Kräften in die Hände.

Trotz der Wohnungsnot wird der knappe Platz für Auto-Parkhäuser verschwendet. Mit anderen Worten: Autobesitzer bedrohen die soziale Sicherheit derjenigen, die hohe Mieten nicht bezahlen können. Auch Tiefgaragen lösen das Problem nicht, denn sie verteuern den Bau neuer Wohnungen. Ein Umdenken ist nötig – zum parkplatzfreien Wohnungsbau. Die Vorteile:

  • Geringere Baukosten
  • Kürzere Bauzeit
  • Sicherheit vor Autounfällen
  • Weniger Lärm für die Mieter
  • Autofreie Mieterinnen und Mieter werden nicht dazu gedrängt, für nicht benötigte Auto-Stellplätze zu bezahlen